Lebensmittel des Monats Januar: Chinakohl (pe-tsai)

Chinakohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und stammt aus dem Reich der Mitte, wird seit dem 20. Jahrhundert aber auch in Europa angebaut. Eintstanden ist der Chinakohl (pe-tsai) vermutlich aus einer Kreuzung der Speiserübe und dem Chinesischen Senfkohl (pak-choi). Chinakohl hat, wie die meisten Kohlsorten eine hohe regionale Verfügbarkeit in den Wintermonaten.

Einkauf & Lagerung

Beim Kauf sollten die Köpfe fest geschlossen, die Schnittfläche frisch und die Blattränder knackig sein. Der Kopf hält sich im Kühlschrank, bspw. in einer lockeren Plastikfolie verpackt, in etwa eine Woche.

Verwendung

Chinakohl hat einen milden Geschmack und ist bekömmlicher als europäische Kohlsorten. Chinakohl kann roh gegessen werden. Er muss also nur gewaschen und kleingeschnitten werden. Auch der Strunk ist zart genug um ihn zu essen. Chinakohl kann in der Küche vielfältig verwendet werden.

  • Als Salat ist er gut mit Obst kombinierbar. Mandarine, Ananas oder Apfel sowie den Chinakohl klein schneiden und mit einem Joghurtdressing abschmecken, und schon hat man eine leckere Beilage ohne viel Aufwand. Chinakohl passt aber auch gut zu Gemüse, bspw. Gurken oder Paprika.
  • Als Beilage zu gebratenem kann er in einem Wok-Gericht gegen Ende dazugeben und kurz mit schmoren. Eine weitere Möglichkeit ist den Chinakohl zusammen mit Zwiebeln zu würfeln und mit einer Prise Zucker kurz anzubraten. Anschließend Gewürze (Pfeffer, Salz,..) und Ingwer dazugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Nach etwas Garzeit hat man so eine leckere Beilage.
  • In Korea wird durch Milchsäuregärung aus dem Chinakohl „Kimchi“ hergestellt. Dies ist eine in der Regel scharf-gewürzte Beilage.
  • In einer Kokossuppe passt Chinakohl gut zu Ingwer, Zitronenkraut und Pilzen
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Kimchi gilt als eine besondere Delikatesse

Nährstoffe

Nährstoff Chinakohl (pe-tsai)
Energie (kcal) 16
Ballaststoffe (g) 1,2
Eisen (mg) 0,3
Kalium (mg) 238
Vitamin C (mg) 27
Kalzium (mg) 77
Vitamin A (µg) 16

Chinakohl enthält wenig Energie und enthält einige Mineralstoffe sowie Vitamine. Am auffälligsten sind der recht hohe Gehalt an Vitamin C, Kalium und B-Vitaminen. Ein besonderes Highlight des Chinakohls ist sein milder Geschmack trotz eines hohen Gehalts an Senfölglykosiden. Diese Senföle sind für den typischen scharfen Kohlgeschmack verantwortlich. Den Senfölen werden verschiedene Wirkungen zugesprochen und sollen das Wachstum von Krebs, Pilzen und Bakterien hemmen.

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Fazit

Chinakohl ist eine spannende Alternative zu unseren typischen Kohlsorten. Die meisten Menschen kennen Chinakohl nur als Salat, aber es lohnt sich, auch mal andere Zubereitungsarten auszuprobieren.

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